Diesen eindringlichen Appell richten wir, die Elterninitiative pro Gemeinschaftsschule (GMS), an die Damen und Herren des Gemeinderats.

Blicken wir zurück: Aufgrund eines einstimmigen Votums der Schulkonferenz und eines mehrheitlich positiven Meinungsbildes des Elternbeirates der TBS kam es zu einer klaren Mehrheit (13 zu 4) im Gemeinderat, der sich für die Änderung der Schulform und für die Antragsstellung zur Einrichtung einer Gemeinschaftsschule an der Ten-Brink-Schule zum Schuljahr 2015/16 entschieden hat.

Der Bürgerentscheid, der von den Gegnern der Gemeinschaftsschule initiiert wurde, hat das von der Gemeindeordnung festgelegte Quorum von 25% der Wahlberechtigten nicht erreicht!

Ten-Brink-Schule-macht-Ansage-pro-GMS

Wie sieht die Zukunft unserer TBS als Gemeinschaftsschule aus?

Durch die bisherigen bereits getätigten Investitionen erfüllt die TBS alle Voraussetzungen zur Einrichtung einer GMS. Die modernen Lehrmethoden, die von der Gegenseite im Ort nun wochenlang schlechtgeredet wurden, werden selbstverständlich vom Lehrkörper an der TBS weiter angewandt. In Baden-Württemberg sind im Bildungsplan individualisiertes Lernen, schülerzentriertes Arbeiten, Förderung der Eigentätigkeit und Eigenverantwortung des Schülers usw. seit vielen Jahren verankert und gefordert – und das wird auch so bleiben.

Entsprechend hat die TBS ihr Lernkonzept verändert und optimiert.

Die Lehrerschaft hat die künftigen Erfordernisse erkannt und setzt die Forderungen des Bildungsplans konsequent um. Das moderne, schülergerechte Lernen in leistungsheterogenen Lerngruppen bzw. Klassen wird weiter gelebt.

Die finanziellen Bedingungen sind an einer eingerichteten GMS derzeit deutlich besser.

Der Klassenteiler würde an unserer Schule von 31 auf 28 Schüler herabgesetzt und die Lehrerstundenzuweisung würde erhöht werden.

Auf diese besseren Bedingungen sollen unsere Lehrer und Lehrerinnen und vor allem unsere Kinder nicht verzichten.
Das sind wir ihnen schuldig.

Schauen Sie mit uns auf die Schulentwicklung in den Nachbargemeinden:

Viele haben sich bereits auf den Weg zur Gemeinschaftsschule gemacht und sie begegnen einer sehr großen Akzeptanz. Die Kapazitäten reichen derzeit nicht aus (Steißlingen/ Eigeltingen/ Singen).

Was aber geschieht, wenn Rielasingen-Worblingen keine Gemeinschaftsschule einrichtet?

Das Ende der Werkrealschule wäre nur eine Frage der Zeit und somit würde möglicherweise nur eine reine Realschule Bestand haben.

Die übrigen Schüler müssten in die Schulen der umliegenden Gemeinden.

Unser Appell und die Bitte

Entscheiden Sie sich für die Ten-Brink-Gemeinschaftsschule, entsprechend dem Gemeinderatsbeschluss vom 04.06.2014. Es geht um das Wohl unserer Familien mit ihren Kindern und um die Sicherung unseres Schulstandortes in Rielasingen-Worblingen auch in der Zukunft – um nichts anderes !

Wir wünschen uns, dass die Gemeinderäte an ihrem Beschluss vom 4. Juni festhalten und damit klar Stellung beziehen.

Elterninitiative pro Gemeinschaftsschule Rielasingen-Worblingen pro GMS

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