BLICK NACH VORN pro GMS

Es ist gut, im Gespräch zu bleiben – um der Schule und der Kinder willen, um die es schließlich in all den Auseinandersetzungen geht.

Die Schule tritt schon lange nicht mehr als autoritäre Institution auf, sondern als Bildungseinrichtung, die den Kontakt zu Eltern und Gemeinde braucht und sucht. Wir wachen nicht darüber und warten nicht darauf, dass sie einen Fehler macht. Stolpersteine wird es geben, wie es so ist im Leben.
Stellen wir uns darauf ein, dass die Schule nur im Miteinander, nicht im Gegeneinander ihren Auftrag gut erfüllen kann. Sie braucht konstruktive Kritik,
aber vor allem auch wohlwollende, vertrauensvolle Akzeptanz.

Fragen wir uns in unserem Blick nach vorn: Was können wir als Eltern und Bürger dazu beitragen, damit unsere Schule erfolgreich ist und damit das schulische Lernen und Arbeiten unserer Kinder mehr von Lernfreude als von Druck und Stress getragen wird?

Der Gemeinderat hat nun zum zweiten Mal für die Umwandlung der Ten-Brink-Verbundschule in eine Gemeinschaftsschule abgestimmt. Erfreulich und bemerkenswert hierbei ist, dass die Zustimmungen aus allen drei Fraktionen, der CDU, der Freien Wähler und der SPD kamen. Dies bewirkte ein großes Aufatmen bei allen, die sich dafür mit viel und vor allem eigenem Engagement eingesetzt haben, und zwar weder im Auftrag der Landesregierung, noch mit deren finanzieller Unterstützung.

Wir haben nicht den Anspruch erhoben, allein über die Wahrheit in Fragen der Pädagogik zu verfügen, weil wir wissen, dass es sie gar nicht gibt, sondern Schule sich in einem ständigen Prozess der Entwicklung und Veränderung befindet.

Es gehört zur demokratischen Kultur, dass alle Standpunkte, egal ob dagegen oder dafür, geäußert und ebenso auch hinterfragt werden dürfen.
Auch zur Demokratie gehört es, das Ergebnis demokratischer Abstimmungen zu respektieren, auch wenn man das eigene Ziel nicht erreicht hat.

Dem Bürgermeister, dem Schulleiter und der Elterninitiative pro GMS Beweggründe und Handlungen zu unterstellen, die in keiner Weise der Realität entsprechen, ist weder sachdienlich, noch entspricht es einer „demokratischen Gesprächskultur“.
Diese „inszenierte Stimmungsmache“ sollte dringend aufhören – dem wollen wir gerne zustimmen.

Auch unsere Kinder lernen beim Spiel und im Fach Sport, dass sie eine Niederlage mit Anstand hinnehmen müssen.
Es ist an der Zeit, die bis in Vereine, Familien und Freundeskreise hineinreichenden Streitigkeiten zu beenden. Das wurde in der Abstimmungssitzung des Gemeinderats ausdrücklich von allen gewünscht, wie auch wir und viele Bürgerinnen und Bürger sich wünschen, dass man sich im gemeinsamen Alltag wieder mit heiterer Gelassenheit begegnen kann.

Wir wünschen der Ten-Brink-Gemeinschaftsschule

einen guten Start und hoffen, dass für die Lehrerinnen und Lehrer, die Eltern und vor allem die Schülerinnen und Schüler Ruhe einkehrt, so dass sich die Schule weiterentwickeln, wachsen und entfalten kann.

Besuchen Sie uns gerne auf unserer Internetseite oder unserer Facebookfanpage , welche wir immer verantwortungsvoll und übrigens gemeinschaftlich betreiben. Wir möchten an dieser Stelle weiter zum Thema Gemeinschaftsschule informieren.

Elterninitiative pro Gemeinschaftsschule Rielasingen-Worblingen

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